Auch moderne Chefs können in einer hochkomplexen, sich ständig wandelnden Umwelt nur erfolgreich bleiben, wenn sie sich ab und zu den berühmtem Spiegel vorhalten lassen.
Wer führt, kann nicht immer eine direkte und offenen Rückmeldung erwarten. Darum unterstütze ich Führungskräfte bei Ihren Reflexionsprozessen durch vier-Augen-Gespräche mit Fragestellungen, Konfrontationen, auch mit Irritationen und mit allen angemessenen Mitteln, die ihnen dabei helfen, in ihrem Führungsalltag zu bestehen, Erfolge für das Unternehmen zu organisieren und dabei "Mensch zu bleiben".
Letztlich geht es im Coaching immer um die "Selbstführung der Führung".
Dabei hilft ihnen meine Position als externer Gesprächspartner. In einer geschützten Lernsituation unter vier Augen und in einem vereinbarten Zeit- und Zielrahmen bin ich:
Führungsfähigkeit ist nach meinem Verständnis keine rein individuelle Eigenschaft. Gute Führungsarbeit wird sich immer als Teil eines Führungssystems definieren. Dieses System und die eigene Rolle darin immer wieder zu reflektieren, Fremdeinschätzungen mit einzubeziehen, persönliche Handlungsmuster zu erkennen und zu variieren: das ist eine Basiskompetenz von Führung.
So gesehen bedeutet Coaching Qualitätssicherung in der Führung.
Die ersten "100 Tage" - besser mit Coach
Das "100-Tage-Coaching" basiert auf einer gemeinsamen Zieldefinition die von der neuen Führungskraft, deren Vorgesetzten und dem Coach vereinbart werden. Empfohlen wird ein regelmäßiges 4-Augen-Gespräch mit zwischenzeitlichem Telefoncoaching.
"Neue" machen notwendigerweise Fehler. Entscheidend ist, in welcher Weise sie daraus lernen, denn das wird beobachtet und das wirkt nach.
Coaching von Leitungsteams
Hier wird die gesamte Führungsmannschaft in ihrem "natürlichen" Arbeitszusammenhang gecoacht. Es geht dabei um die Förderung der Zusammenarbeitsbeziehungen entlang der realen Aufgaben des Leitungsgeschäfts. Voraussetzung ist eine klare Abgrenzung von Gesamtverantwortung und Einzelverantwortung der Leitungsmitglieder und die Definition der Leitungsaufgabe.
Im Zentrum steht die beobachtende Begleitung der turnusmäßigen Leitungsmeetings durch den Coach der ein Abschluss-Feedback gibt. Bei extra Coachingsitzungen geht es dann z.B. um gegenseitige Wahrnehmung, um die Vereinbarung und die Akzeptanz unterschiedlicher Rollen im Team, um die Entwicklung einer ergebnisorientierten "Meetingkultur" und um die Einführung von Feedbackstrukturen im Team. Die übergeordnete Führungskraft, die ja zum System gehört, nimmt dort, wo es sinnvoll ist, teil.
Der Focus dieses "Systemcoachings" ist nicht die "Psychohygiene" sondern die Zusammenarbeitsfähigkeit als Team. Maßstab ist der Erfolg der Leitungsarbeit.